Hydraulikzylinder aus Verbundwerkstoff ermöglicht 50% Gewichtsersparnis

Composite-Hydraulikzylinder-300

Composite-Hydraulikzylinder-300

Hydraulische Stahlzylinder sind die Arbeitspferde der Mobilhydraulik. Sie führen Bewegungen aus, heben Lasten und erbringen ihre Arbeit unter schwierigsten Bedingungen. Man sieht sie in LKW-Ladekränen, Baumaschinen, Forstgeräten, Betonpumpen und vielen anderen Anwendungen wo Kraft, Gewicht und Bewegung eine große Rolle spielen. Stahlzylinder haben jedoch einen großen Nachteil: Ihr Gewicht. Dieses Gewicht muß zumeist zusätzlich zur Nutzlast, wie das Beispiel LKW-Ladekran zeigt, immer mitbewegt werden und reduziert so die Nutzlast oder die ausführbare Kraft.

Die Lösung zur Gewichtseinsparung von 50% und mehr bietet ein neuer Hydraulikzylinder der aus Verbundwerkstoffen gefertigt wird. Eine Composite Werkstoffkombination aus Stahl und Faserverstärktem Kunststoff ermöglicht nun Hochdruck-Hydraulikzylinder in dieser technologisch anspruchsvollen Kombination herzustellen.

Für alle Branchen in denen die Mobilhydraulik eine Rolle spielt bedeutet die Gewichtseinsparung einen Quantensprung, weil die Nutzlast erhöht werden, eine leichtere Konstruktion des Gerätes eingesetzt werden kann oder höhere Kräfte initiiert werden können. Und dies spielt nicht nur in der Fahrzeugtechnik eine große Rolle, sondern auch in der Luftfahrt, im Militärbereich aber auch im allgemeinen Maschinenbau. Der positive Nebeneffekt „zusätzlicher Korrosionsbeständigkeit“ erweitert den Einsatzbereich für alle Anwendungen unter agressiven Umweltbedingungen, bei denen herkömmliche Stahlzylinder zu rosten beginnen.

Interessenten für die Technologie, Patent, Know-how oder Business Model wenden sich an die INNA: office(at)inna.at

Die Erfindung einer universellen KAFFEEKAPSEL und die Möglichkeiten

Universelle Kaffeekapsel

Universelle Kaffeekapsel

Der Trend hin zur Kaffeekapsel hält unvermindert an. In den 90er Jahren von Nespresso initiiert hat sich die Kaffeekapsel zusammen mit den passenden Maschinen ihren Platz bei Millionen von Konsumenten diesseits und jenseits des Atlantiks erobert. Allein Deutschland weist ein Kapselmarktwachstum von 25% aus und es werden neben dem Kaffee auch andere Bereiche des Getränkemarktes schon erfolgreich bedient. So gibt es neben Kaffee- und Schokogetränken auch Tee oder Suppe aus der Kapsel.

Diesem Trend folgend hat ein kreatives Entwicklerteam aus der Schweiz und Österreich ein Kapselsystem erfunden, das in allen Kapselmaschinen verwendet werden kann. Kern der Erfindung ist eine zylindrische Kapsel, die mit einer dünnen Hülle ausgestattet wird, die der Form des jeweiligen Kapselsystems entspricht. Eine Kapsel mit doppelter Hülle. Innen einheitliche Standardform, außen jeweilige Systemform.

Der erste Vorteil liegt darin, dass immer die zylindrische Kapsel befüllt wird und erst in einem weiteren Schritt die Hülle für eine bestimmte Form des betreffenden Kapselsystems aufgebracht wird. Kapselhersteller, Kapsel-Maschinenhersteller, Abfüller oder Anbieter von Kapselsystemen können sich freuen, weil die einheitliche Zylinderkapsel in viel höheren Stückzahlen gefertigt bzw. abgefüllt werden kann. Und noch ein Effekt hat die Entwickler der Zylinderkapsel angetrieben, das ist die bis zu 25% bessere Ausbeute des in der Kapsel enthaltenen Grundstoffes durch den physikalischen Effekt der Perkolation. Dies bedeutet in der Praxis eine Einsparung bis zu 25% an Grundstoffen pro Kapsel.

Der Erfolg der Kaffeekapsel hat den Heißgetränkemarkt grundlegend verändert und viele neue Produkte ermöglicht. Darauf aufbauend bietet die Doppelkapsel einem Hersteller nicht nur höhere Stückzahlen sondern ermöglicht neue Geschäftsmodelle im Heiß- und Kaltgetränkemarkt.

Das Ideenbuch

Das Ideenbuch hat es als eines der wenigen nicht-amerikanischen Bücher auf die Top 100-Liste geschafft. Aber noch bemerkenswerter ist die Tatsache, dass das Ideenbuch ganz ohne die Unterstützung eines grossen Verlages auskommt, da es von seinem Autor in Eigenregie herausgegeben wird. Das macht die Platzierung neben so bekannten Büchern wie „Flow”, “7 Habits of Highly Effective People”, “In Search of Excellence”, “Only the Paranoid Survive” and “The Tipping Point” zu einem noch größeren Erfolg.

Fredrik Härén hofft, dass die aktuelle Wertschätzung des Ideenbuchs auch andere dazu motiviert, kreative Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die dem globalen Wettbewerb standhalten. „Da Singapur gerade zu einer Art Antreiber für Kreativität im Geschäftsleben avanciert, sollte der Erfolg eines in Singapur lebenden Autors – zusammen mit Berühmtheiten wie Peter Drucker, Edward de Bono, Malcolm Gladwell and Thomas L. Friedmanauf einer Liste zu stehen – auch andere ortsansässige Unternehmen und Personen dazu antreiben, ihre kreativen Ideen umzusetzen,“ sagt Fredrik Härén.

“Das Ideenbuch”, das Buch des in Singapur lebenden Autors Fredrik Härén ist auch im kürzlich erschienenen amerikanischen Ratgeber „The 100 Best Business Books of All Time: What They Say, Why They Matter, and How They Can Help You” enthalten.

Nach Jahren des Lesens, Bewertens und Verkaufens von Business-Büchern und Management-Ratgebern über ihr Unternehmen CEO-800-READ, gehören die beiden Firmengründer Jack Covert und Todd Sattersen zu den anerkanntesten Experten für Business-Ratgeber. Kürzlich veröffentlichten sie daher auch ein eigenes Buch mit ihrer Liste der 100 besten Business- und Management-Bücher.

“Jahr für Jahr werden 11.000 Management-Bücher in Amerika veröffentlicht, daher ist ist es natürlich eine große Ehre in dieser Liste der 100 Besten enthalten zu sein“, sagt Fredrik Härén.

Das Ideenbuch ist eines der insgesamt nur zehn aufgelisten Bücher zum Thema “Innovation und Kreativität”. Dabei besticht es neben seinem auffallend schlichten Design, vor allem durch seinen ergiebigen Inhalt und sein einzigartiges Konzept: die Kollektion von Management-Einblicken gepaart mit Anektdoten über Kreativität, Innovation und Inspiration. Und aufgrund der unbeschriebenen Seiten, die jeder Geschichte folgen, eignet sich das Ideenbuch auch als Notizbuch. Die Leser bzw. Anwender können ihr Ideenbuch somit personalisieren, indem sie eigene Ideen und Gedanken notieren, und so ein echtes Unikat schaffen. Dank einer innovativen Marketing-Strategie, die das Ideenbuch selbst zum gelungenen Fallbeispiel für Kreativität im Business macht, hat das Ideenbuch in kürzester Zeit alle Verkaufsziele weit übertroffen.

ÜBER „DAS IDEENBUCH“

Das Ideenbuch wurde bisher über 200.000 mal in mehr als 40 Ländern verkauft und mittlerweile in 12 Sprachen übersetzt (inklusive Mandarin und Japanisch). Erst kürzlich in Singapur auf den Markt gekommen, hat es das Buch innerhalb kürzester Zeit auf die Bestseller-Regale in den dortigen Buchshops geschafft.

In Japan schaffte es das Buch bei seiner ersten Veröffentlichung mühelos auf Platz 5 der meistverkauften Business-Bücher. Und in Island haben ein Prozent der Gesamtbevölkerung das Buch gekauft – in einem Monat!


ÜBER FREDRIK HÄRÉN

Fredrik Härén ist ein schwedischer Entrepreneur, Verleger und Autor, der vor einiger Zeit Singapur zu seiner Wahlheimat gemacht hat. Er ist der Gründer des Kreativ-Unternehmens interesting.org und außerdem Sprecher und Trainer, mit weit über 1.000 gehaltenen Vorträgen rund um den Globus. In Schweden wurde er 2007 zum „Sprecher des Jahres“ gewählt sowie 2008 vom Magazin „Leva“ zu einer der „100 inspirierendsten Personen Schwedens“. Im Jahre 2009 wurde er darüber hinaus zu einem von „Schwedens begehrtesten After Work-Sprechern“. Fredrik Härén hat insgesamt sieben Bücher geschrieben. Sein neuestes Buch – „The Developing World“ – erscheint im Herbst diesen Jahres.

Bionik als Ideengeber für Möbeldesign – Faltbare Möbel

Designermöbel als Ergebnis wissenschaftlicher Erkenntnisse

plicio-varius Wissenschaft dient der Weiterentwicklung der Menschheit. Die Naturwissenschaften lehren uns die Elemente des Universums zu erkennen, die wirkenden Kräfte zu erfahren und die Zusammenhänge zu verstehen. Die Bionik hat diesem Verstehen noch eins draufgesetzt und erhebt den Anspruch “aus der Natur zu lernen” und die Produkte die der Mensch “künstlich” schafft in Analogie zur Vorgehensweisen und Ausprägungen der Natur zu gestalten.

Wie dies in der Praxis umgesetzt werden kann sei hier am Beispiel der “Faltbaren Möbel” erzählt, die kürzlich in der Fernsehsendung “Die große Show der Naturwunder” von Frank Elstner und Ranga Yogeshwar mehr als 4 Millionen Zusehern präsentiert wurden. Grundlage der Geschichte sind die Faltprinzipien der Natur, systematisiert von Biruta Kresling, Architektin und Designerin. Kreslin, in Paris zuhause, lehrt “Industrial Design scionic” an der Kunstuniversität in Linz. Diese Faltprinzipien konnten drei Studenten sinnvoll nutzen und entwickelten daraus faltbare Möbel.

Armin Steinkasserer, Martin Zimmermann und Alexander Masser stammen aus Italien und Österreich. Die Drei hatten Gelegenheit im Rahmen ihrer Diplomarbeit das Wissen ihrer Lehrer mit ihrem persönlichen Einsatz zu kombinieren und aus der Aufgabenstellung “Bionik – Modulares Faltmöbel” ein neues Produkt zu entwickeln. Dieses Wissen wurde einerseits durch Andreas Lesacher, Fachlehrer an der HTL für Innenraumgestaltung und Holztechnik in Villach und andererseits durch Peter Piccottini, Initiator und Leiter des Bionik-Projektes an der Fachhochschule Kärnten, vermittelt.

Ergebnis der Arbeiten ist ein Sitzmöbel, das aus einer Platte besteht und mittels Faltung aus einer zwedimensionalen Grundfläche in eine dreidimensionale Form gebracht wird. Die Vorteile liegen auf der Hand: Produktion flächiger Elemente und minimaler Platzbedarf für Lagerung und Logistik. So lassen sich 100 Faltstühle auf einem 1 Meter hohen Stapel lagern. Das Oberflächendesign des Faltstuhles läßt viele Möglichkeiten offen. So kann die Platte in der Produktion durch einen Tintenstrahldrucker geschickt werden und wie ein Plakat bedruckt werden. Für Unternehmen zum Beispiel ergibt sich damit die Möglichkeit Fotos, Grafik oder Logos individuell aufzubringen und so individuelle Stühle zu produzieren.

Für Konsumenten oder den Möbelhandel ist vielleicht noch wichtig zu wissen, dass die Stühle ab Oktober 2009 unter dem Markennamen PLICIO erhältlich sind. Weitere Informationen auf http://www.plicio.com

Innovation mit Tradition

Innovation gilt als die wichtigste Qualität am Hightech-Markt. Trotzdem “schaffen” es neue, überlegene Produkte oft nur (sehr) langsam, ihre veralteten Vorgänger zu ersetzten. Für die Anbieter ist es oft durch kleine Anpassungen und Weiterentwicklungen möglich, ihre Technologien am Markt zu halten, obwohl diese nicht mehr auf der Höhe der Zeit sind! So stellte Sony seine Mavica-Digitalkamera bereits 1981 vor, und das Ende der analogen Fotografie schien unmittelbar bevorzustehen. Tatsächlich hielt sich Hersteller Kodachrome noch 28 weitere Jahre am Markt, bis er seine Tore im vergangenen Juni endgültig schließen musste. Ein weiteres Beispiel ist der E-Book-Markt: Bereits in den frühen 1990er Jahren wurde die grundlegende Technologie vorgestellt. Aber trotz des Hypers rund um Amazons Kindle machen E-Books bis heute weniger als fünf Prozent des Buchmarktes aus.

Es macht für Unternehmen daher oft Sinn, neben der neuen Technologie auch in die alten Produkte zu investieren = “Klasskiker” solange wie möglich profitabel zu halten, um in der neuen Technologie konkurrenzfähig zu sein. Oft ist es auch zielführend, alte und neue Technologien zu verbinden. Der herlömmliche Vergaser hat sich nur so lange am Markt gehalten, weil er mit Technologie der Direkteinspritzer kombiniert wurde. Aktuell müssen sich Hybridfahrzeuge bewähren und gelten als Zukunftshoffnung. Für die Konsumenten ist es einfacher, sich durch einen “sanften Wechsel” an die neue Technologie zu gewöhnen. Der Markt hat seine eigene Geschwindigkeit: Im Fall der Automobilindustrie dürften die Kunden in ein paar Jahren dazu bereit sein, reine Elektrofahrzeuge zu akzeptieren.

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Trotz Innovationen: Technologie-Klassiker sind standhaft

Innovation gilt wohl als die wichtigste Qualität am Hightech-Markt, nichtsdestotrotz schaffen es neue, überlegene Produkte oft nur sehr langsam, ihre veralteten Vorgänger zu ersetzen. Für die Anbieter sei es oft durch kleine Anpassungen und Weiterentwicklungen möglich, ihre Technologien am Markt zu halten, obwohl diese nicht mehr auf der Höhe der Zeit seien, so die New York Times. So stellte Sony Mavica-Digitalkamera bereits im Jahr 1981 vor, das Ende der analogen Fotografie schien unmittelbar bevorzustehen. Tatsächlich hielt sich Hersteller Kodachrome noch 28 weitere Jahre am Markt, bis er seine Tore im vergangenen Juni endgültig schließen musste.

Ein weiteres Beispiel ist der E-Book-Markt: Bereits in den frühen 1990er-Jahren wurde die grundlegende Technologie vorgestellt – trotz des Hypes rund um Amazons Kindle machen E-Books bis heute weniger als fünf Prozent des Buch-Markts aus. Es mache für Unternehmen oft Sinn, neben der neuen Technologie auch in die alten Produkte zu investieren. Das Ziel sei, die Klassiker solange wie möglich profitabel zu halten, um in der neuen Technologie konkurrenzfähig zu sein.

Oft sei es auch zielführend, alte und neue Technologie zu verbinden. So hätte sich der herkömmliche Vergaser nur solange am Markt gehalten, weil er mit Technologie der Direkteinspritzer kombiniert wurde. Aktuell müssen sich Hybridfahrzeuge in der Automobilbranche bewähren und gelten als Zukunftshoffnung. Für die Konsumenten sei es einfacher, sich durch solch einen sanften Wechsel an die neue Technologie zu gewöhnen, der Markt habe jedoch seine eigene Geschwindigkeit. Im Fall der Automobilindustrie dürften die Kunden in breiter Masse wohl in ein paar Jahren dazu bereit sein, reine Elektrofahrzeuge zu akzeptieren.

Wenn Wissenschafter staunen

Beim großen europäischen Biochemiekongress der FEBS
(Federation of European Biochemical Societies) Anfang Juli 2009 in
Prag feierten Schülerinnen und Schüler der HLFS Ursprung einen
überraschenden Erfolg. Das molekularbiologische Schulprojekt “Flotte
Bienen – fiese Viren” wurde unter großem Staunen internationaler
Biochemiker im Rahmen einer Studentenkonferenz als bestes
präsentiertes Projekt ausgezeichnet.

Bemerkenswert ist, dass die Schülerarbeiten sich mit den Beiträgen
universitärer Institutionen aus der ganzen Welt zu messen hatten -
und trotzdem prämiert wurde. Bei dem Laborprojekt untersuchten die
Schülerinnen und Schüler von 2008 ein für Bienen tödliches Virus. Die
berüchtigte Varroamilbe bedroht auch die
europäische Imkerei. In den USA gingen letztes Jahr 0,6 Millionen
Bienen-Völker verloren. Mit High-Tech Analysen konnten die
SchülerInnen sicherstellen, dass bei den untersuchten Proben noch
kein gefährlicher Virus nach Österreich gekommen war. Ein Blick in
die Zukunft einer Schule mit der Vision nicht nur Bildungsstätte,
sondern auch Forschungsplatz zu werden. Christina Löcker und Max
Bamberger hatten die Ehre für das Projektteam aus Ursprung den Preis
in Prag entgegen zu nehmen.

Das Projekt wurde von Jugend innovativ, generation innovation,
Bildungsförderungsfonds für Gesundheit und Nachhaltige Entwicklung
und der Österreichische Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften
und Biotechnologie (ÖGMBT) unterstützt

Regierungen forcieren Innovation

Während Innovation traditionell eher von Unternehmern und Firmen gefördert wird, versuchen immer mehr Staaten den Bereich auf nationalem Level weiterzubringen. Zum einen müssen auf Gebieten wie Energie, Umwelt oder Gesundheit privater und öffentlicher Sektor zusammenarbeiten. Zum anderen funktioniert traditionelle Wirtschafts- und Entwicklungspolitik nicht optimal. Dabei handelt es sich bei Innovationspolitik um eine relativ neue Disziplin, die theoretisch noch kaum untermauert ist. Deshalb sollen „Innovationsplattformen“ gegründet werden, um die Entwicklung oranzutreiben. Im Hintergrund steht eine bedeutende Frage: Welche Rolle soll der Staat bei der Schaffung und Förderung von Industrie und Jobs in der heutigen hochtechnologischen, globalen Wirtschaft spielen? „Es geht darum, eine Agenda zu setzen und ein Portfolio von Qualitäten zu erstellen, wodurch sich Wirtschaft und Gesellschaft intelligenter und schneller weiterentwickeln können“, erklärt John Kao, ehemaliger Professor an der Harvard Business School, der eine Konferenz von Experten aus diversen Ländern organisierte,
um den gegenseitigen Austausch zu fördern. Verantwortliche aus Australien, Brasilien, Großbritannien, Chile, Kolumbien, Finnland, Indien, Norwegen und Singapur nahmen an dem Treffen in der Nähe von San Francisco teil.
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Förderprogramm für Existenzgründer

Das Bundesministerium für Forschung und Entwicklung bietet für Existenzgründungen aus der universitären Forschung und Wissenschaft das Förderprogramm EXIST an. Bewerber sind immer die Universitäten oder Gründernetzwerke, die in Zusammenarbeit mit ihren wissenschaftlichen Mitarbeitern einen entsprechenden Förderantrag stellen können. Ziel der Förderung ist der Aufbau einer selbständigen Existenz. Genaue Informationen liefert die Seite des Bundesministeriums unter www.exist.de. Gerade was die Finanzierungs-Frage anbelangt, wissen viele Existenzgründer gar nicht, wie sie an die ganze Sache herangehen sollen und welche Möglichkeiten der Finanzierung es gibt. Einige Banken vergeben zwar auch Kredite für Selbstständige, aber oft ist die Kreditvergabe an Bedingungen geknüpft, die die meisten Antragsteller nicht erfüllen. Kredite an Existenzgründer werden von Banken äußerst selten vergeben. Denn meist ist den Finanzhäusern das Risiko einfach zu hoch, dass die Geschäftsidee nicht den gewünschten Erfolg bringt – egal wie toll das Konzept ist, egal wie gut der Businessplan ausgearbeitet ist. Der Versuch, über das Förderprogramm EXIST Unterstützung zu bekommen, lohnt sich also auf alle Fälle.

Neben der finanziellen Förderung bietet das Programm EXIST einen großen Rahmen an verschiedenen Unterstützungsmaßnahmen an, von Seminaren bis hin zu Netzwerken. Gerade für junge Forscher ist es oft zu viel, wenn sie sich neben den fachlichen Eigenschaften ihres Projektes noch kaufmännische Kenntnisse aneignen sollen. Da es aber für den Aufbau eines Wirtschaftsbetriebes unerlässlich ist, wenigstens die Grundlagen von Buchhaltung über Kundenakquisition bis hin zum Finanzplan zu beherrschen, bietet EXIST eine gute Möglichkeit, alles konzentriert in Fachseminaren zu erlernen. Ein solches Consulting ist unverzichtbar, wenn man seine eigentlichen Aufgaben nicht vernachlässigen oder viel Geld für externe Beratung ausgeben will.

Um einen Businessplan und eine Geschäftsidee auf tragfähige Beine zu stellen, braucht man Partner. EXIST ermöglicht mit seiner Förderung, dass die Auswahl der geeigneten Partner gelingt und Kosten für ein professionelles Coaching übernommen werden. Natürlich sind verschiedene Bedingungen an eine Anschubfinanzierung geknüpft, so darf das Unternehmen z.B. noch nicht gegründet sein.

Die Einbindung einer Geschäftsgründung in den universitären Rahmen kann viele Vorteile bieten. Erstmal entfallen hohe Kosten für eine technische Ausstattung, da es oft möglich ist, die vorhandene Einrichtung der Universität zu nutzen. Natürlich rekrutieren sich hier oft auch die ersten Mitarbeiter. Man kennt seine Kollegen, kann einschätzen, wie zuverlässig und interessiert sie sind, für welche Aufgaben sie geeignet sind und mit welchen Kollegen sie harmonieren. Viele erfolgreiche Existenzgründer haben sich an der Universität kennengelernt und ein ganzes Leben mehr oder weniger eng zusammengearbeitet.

Für viele kleine und mittlere Unternehmen wäre eine Existenz nicht denkbar ohne die Kontakte, die ihnen an oder über die Universität zur Verfügung gestellt wurden. Das berühmte Vitamin B öffnet einem so manche Türen, die anderen Bewerbern verschlossen bleiben. Wer also die Möglichkeit hat, die Verbindungen zu nutzen und sich im Umfeld seiner Universität mit seiner Existenzgründung anzusiedeln, der sollte nicht lange nachdenken, sondern diese hervorragenden Bedingungen nutzen.

Wirtschaft hält (Innovations-) Kurs

In der Ausgabe Juni: Obwohl die Dynamik der Entwicklung der letzten Jahre gebrochen ist, bleibt die “Front Running Strategy” als wirtschaftspolitisches Ziel klar im Visier.

Die aktuelle Globalschätzung der Statistik Austria über F&E-Aufwendungen von 7,7 Milliarden Euro oder 2,73 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung ist trotz des prognostizierten leichten Rückgangs der betrieblichen F&E-Aufwendungen ein klares Signal für die strategische Ausrichtung der heimischen Unternehmen und der österreichischen Politik:

Gerade jetzt ist es wichtig, konsequent am Ziel einer hohen Innovationsleistung der Unternehmen festzuhalten, denn auch in einer Rezession werden Marktanteile gewonnen und verloren. Bei einer typischen Projektdauer von zwei bis drei Jahren muss man JETZT die Marktchancen der Zukunft sichern!

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