Twitter in Österreich: Meist privat, oft Verweis auf Medienberichte

Wien – 20.000 Twitter-Benutzer in Österreich nützen den Microblogging-Dienst überwiegend, um private Themen zu twittern. Verlinkt wird besonders oft zu redaktionellen Inhalten. Kommuniziert wird zu jeweils über 40 Prozent auf Englisch und Deutsch, heißt es in einer Studie des Instituts für Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien.

Wenn in den Kurznachrichten verlinkt werde, erfolge der Verweis zu knapp 40 Prozent auf redaktionelle Medien: “Überraschend viele Links aus Tweets führen auf die Internetseiten redaktioneller Medien, die als Referenzobjekte in den Diskursen dienen.” Häufig (rund 30 Prozent) verwiesen wird laut der Studie auch auf Social-Networking-Plattformen wie Facebook oder Youtube. (APA)

Nano-Design, so genial wie die Natur

Wien. Jede lebende Zelle in unserem Körper kann es: Bedeckt mit einer dünnen Membran, genannt Zellmembran oder Nanomembran, kann sie gezielt gewisse Stoffe herein und andere draußen lassen. Obwohl tausendfach dünner als das menschliche Haar, ist diese Nanomembran in Aufbau und Funktion äußerst komplex. Drei Nobelpreise wurden bisher für ein besseres Verständnis dieser Nanomembranen verliehen. Ein großes EU-Projekt auf diesem Gebiet wird von der TU Wien, konkret von Werner Brenner, Jovan Matovic und Nadja Adamovic am Institut für Sensor- und Aktuatorsysteme, koordiniert.

Mikroskopisch kleine Kanäle leiten Wasser, elektrische Ladungen und Nährstoffe hin und her und schaffen dabei im Inneren der Zelle eine ausgewogene Balance. Dabei sind uns viele der Funktionen und Strukturdetails noch immer unbekannt, lediglich der Wasser- und Protonenaustausch ist besser erforscht. “Diese feinsten Kanäle der Zellmembranen mit ihrer Fähigkeit, selektiv Protonen zu leiten, funktionieren genauso wie die vom Menschen geschaffenen Brennstoffzellen”, erklärt Werner Brenner, “nur ist dieser Prozess in der Natur noch deutlich effizienter.”

Alternative zu Öl

Brennstoffzellen sieht man heute als ernst zu nehmende Alternative zu Öl, das bisher die Basis für elektrische Energie und Mobilität ist. Die Ölreserven der Erde leeren sich jedoch rapide mit dem wirtschaftlichen Druck, immer tiefer in den Meeresboden vordringen zu wollen. Auch liefert die Ölverbrennung CO2, Ruß und andere Rückstände. Abfallprodukt der Brennstoffzelle ist lediglich Wasser.

Das EU-Projekt fokussiert auf das Design des Herzstücks jeder Brennstoffzelle, der Membran, die Protonen effizienter leiten soll, als dies bisherige Lösungen können. “Erste Ergebnisse machen Mut. Es wird nicht trivial, aber machbar. Die Natur schafft diese Strukturen seit Milliarden von Jahren, und sie bewähren sich in jedem lebenden Organismus. Unsere Aufgabe ist die Übernahme der Struktur dieser natürlichen Nanokanäle in eine künstliche Nanomembran, selbst nur hundert Nanometer dick”, erklärt Jovan Matovic.

Ein breites Feld von wissenschaftlichen Ansätzen – von der Festkörperphysik über die Nanotechnologie bis hin zur Chemie – ist für dieses Projekt nötig. Daher ist auch die internationale Kooperation von sechs Universitäten, Forschungsinstitutionen und Unternehmen von großer Bedeutung.

Neue Anwendungsfelder

Das TU-Forschungsteam ist sich sicher: “Der Output dieses Vorhabens soll von weitreichenderer Bedeutung für unsere Gesellschaft sein. Gelingt es, die Nanokanäle exakt nach Plan zu bauen, öffnen sich noch ganz andere Anwendungsfelder wie definierte Medikamentenabgabe, Wasserentsalzung oder auch neuartige Sensoren”, erläutert Nadja Adamovic, “die Grenzen zwischen ‚künstlich‘ und ‚natürlich‘ werden im Projekt wieder ein Stück weit verschwimmen.”

WIENER ZEITUNG.at

Wachstumsmotor erneuerbare Energie

Greenpeace-Studie: Wie sich die Wirtschaft bis 2050 ändern kann

Wenn man Greenpeace glaubt, wird alles gut. Oder es kann zumindest alles gut werden, sagen die Experten der Umweltorganisation. Bis zum Jahr 2050 kann die Welt ihren Ausstoß an Treibhausgasen auf ein Achtel begrenzen, 80 Prozent ihrer Energie und fast den ganzen Strom aus erneuerbaren Quellen decken, Millionen neuer Jobs schaffen, ökonomisch wachsen und nebenbei viel Geld sparen. Dieses optimistische Szenario zeichnen Greenpeace und der Europäische Dachverband der Industrie für erneuerbare Energien (EREC) in einer neuen Studie. Das 260-Seiten-Buch ‘Energy (R)evolution’ ist die Neuauflage einer Untersuchung von 2007; wie damals stammen die Berechnungen von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Die Zahlen sind noch ehrgeiziger als damals, setzen aber keine neuen Erfindungen voraus, betonen die Autoren. ‘Eine vollständige Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien ist keine Frage der Technik, sondern des politischen Willens’, sagt die EREC-Geschäftsführerin Christine Lins.

Ein wichtiger Schritt in diese Zukunft ist konsequentes Energiesparen. Die Studie nimmt an, dass bis 2050 der Bedarf der ganzen Welt nach Primärenergie nicht um 60 Prozent steigt, wie es ein konventionell gerechnetes Vergleichsszenario vorsieht. Stattdessen soll der Verbrauch global betrachtet leicht sinken. Deutliche Einsparungen in den heutigen Industriestaaten kompensieren den Mehrverbrauch von China, Indien und den Entwicklungsländern. Von der gesamten Energie stammen dann 80 Prozent aus Quellen wie Sonnenlicht oder Wind. Alle Kernkraftwerke sind abgeschaltet. Jedes zweite Auto, so der Report, werde 2050 elektrisch fahren, unter anderem darum steigt überall der Strombedarf; global betrachtet um 18 Prozent.

Die Umstellung wird zunächst große Investitionen erfordern, sagen die Autoren. Bis 2030 kosten die Kraftwerke für erneuerbare Energie 5,5 Billionen Euro mehr als konventionelle Anlagen. Dadurch entstünden im Energiesektor zum einen insgesamt drei Millionen mehr Jobs als beim Festhalten an konventioneller Technik. Im gleichen Zeitraum koste zum anderen allein der Brennstoff für die Stromproduktion 5,3 Billionen Euro weniger. Ab 2030 soll der Strompreis für den Verbraucher billiger werden, wenn Elektrizität alternativ statt konventionell erzeugt wird. Die erneuerbaren Energien werden dann zur Großindustrie und erwirtschaften Mitte des Jahrhunderts 480 Milliarden Euro Umsatz – fast fünfmal so viel wie heute. cris

sueddeutsche.de

Mein Haus macht was ich will – Heimautomatisierung mit Loxone

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Start Up Loxone beginnt Auslieferung neuer Home Automation Lösungen.

Pünktlich zum Start in den Juni wurde die erste Serie an Steuerungslösungen für das Eigenheim freigegeben. Das neue Start Up Unternehmen Loxone beweist mit der Lösung “LoxLIVE”, dass Hausautomatisierung kein Luxus sein muss. “Denkt man an den privaten PKW, so genießt man doch recht ansehnlichen Komfort: Klimaanlage, Navigation, Fernbedienung, Fensterheber, Lenkradtasten, Einparksensoren, usw. gehören heute zum Standard. Moderne PKWs sind mit bestmöglichen Komfort und High-Tech ausgestattet.

Ganz anders sieht es im Großteil der Häuser und Wohnungen aus. Von der Couch aus per Touchpanel oder iPhone die Lichter zu dimmen und den Raum zu verdunkeln, ist für die meisten Hausbesitzer ein Wunschtraum. Realisieren Sie ihn, denn die Technologien hierfür gibt es schon lange und sie sind kaum teurer oder innovativer als eine Klimaanlage mit PKW. Daher unsere Empfehlung: Erwarten Sie von Ihrem Heim mindestens so viel Komfort und Effizienz wie von Ihrem PKW! Home Automation mit Loxone führt nicht nur zu erheblichem Komfort in den eigenen vier Wänden, sondern trägt auch dazu bei, Betriebskosten zu senken und die Sicherheit zu verbessern. Die Frage, die hier viel näher liegt ist “Warum kein Smart Home?” hinterfragt Loxone Gründer und Geschäftsführer Thomas Moser.

Mit einem neuartigen Konzept will das oberösterreichische Unternehmen den Markt der Home Automation Lösungen erobern. “Wir bieten mit Loxone nicht nur eine mächtige Lösung für alle  erdenklichen Home Automation Wünsche, sondern geben unseren Anwendern und Partnern auch noch alle Software Tools, Informationen, Videos & Co. kostenlos mit auf den Weg um Sie so bestmöglich zu unterstützen”, so Thomas Moser. Mit der Markteinführung der Produkte wurde ein Partnerprogramm ins Leben gerufen um Elektriker, Planer und potentielle Partner für die Umsetzung von Projekten mit Loxone zu gewinnen und zu unterstützen. Im Fokus sind dabei Deutschland, Österreich und Schweiz.

Highlights – Preis/Leistung, iPhone, freie Software & mehr

Neben dem Preis/Leistungsverhältnis, die zentrale Steuerung LoxLIVE ist um 498,- EUR inkl. MwSt. verfügbar, punktet Loxone mit folgenden Highlights und Merkmalen:

  • Schneller Einstieg
    Sämtliche Software Tools und Informationen sind online unter www. loxone.com für jedermann frei zugänglich.
  • Breites Anwendungsspektrum – Jalousie, Alarm, Audio & Co.
    Durch die Architektur der Loxone Lösung lässt sich das ganze Spektrum der Home Automation von der einfachen Jalousie- und Lichtsteuerung bis zur komplexen Alarmfunktion, Einzelraum- oder Audiosteuerung realisieren.
  • iPhone und Web Zugriff
    Im Preis inbegriffen sind Lösungen für die Bedienung der Fernsteuerung über iPhone / iPod oder PC / Web-Browser.
  • Konfigurationssoftware LoxPLAN
  • Mit der Software LoxPLAN können sowohl Anwender als auch Elektriker jederzeit schnell und einfach Änderungen vornehmen um zB. Schalterbelegungen zu ändern, Heizprogramme zu optimieren oder Jalousiegruppen zu definieren.

Zum Unternehmen

Der Fokus, der 2009 gegründeten Loxone Electronics, ist die Entwicklung und Produktion von Steuerungslösungen für das Eigenheim. Im Vordergrund steht Heimautomatisierung für jedermann interessant, leistbar und zugänglich zu machen.

Das Herzstück der Home Automation mit Loxone bildet mit 498,- EUR inkl. MwSt. die Zentrale LoxLIVE. Sämtliche Softwarepakete für Konfiguration (LoxPLAN) und Steuerung (LoxAPP und LoxWEB) stehen online frei zur Verfügung.
Mit Ing. Thomas Moser, als Gründer und Geschäftsführer, verfügt Loxone über einen fundierten Background im gesamten Bereich der Produktentwicklung. Moser war Mitbegründer von ekey biometrics systems und ehemals verantwortlich für die gesamte Produktentwicklung der Fingerscanner.
Alle Informationen online unter www.loxone.com