Wenn Wissenschafter staunen

Beim großen europäischen Biochemiekongress der FEBS
(Federation of European Biochemical Societies) Anfang Juli 2009 in
Prag feierten Schülerinnen und Schüler der HLFS Ursprung einen
überraschenden Erfolg. Das molekularbiologische Schulprojekt “Flotte
Bienen – fiese Viren” wurde unter großem Staunen internationaler
Biochemiker im Rahmen einer Studentenkonferenz als bestes
präsentiertes Projekt ausgezeichnet.

Bemerkenswert ist, dass die Schülerarbeiten sich mit den Beiträgen
universitärer Institutionen aus der ganzen Welt zu messen hatten -
und trotzdem prämiert wurde. Bei dem Laborprojekt untersuchten die
Schülerinnen und Schüler von 2008 ein für Bienen tödliches Virus. Die
berüchtigte Varroamilbe bedroht auch die
europäische Imkerei. In den USA gingen letztes Jahr 0,6 Millionen
Bienen-Völker verloren. Mit High-Tech Analysen konnten die
SchülerInnen sicherstellen, dass bei den untersuchten Proben noch
kein gefährlicher Virus nach Österreich gekommen war. Ein Blick in
die Zukunft einer Schule mit der Vision nicht nur Bildungsstätte,
sondern auch Forschungsplatz zu werden. Christina Löcker und Max
Bamberger hatten die Ehre für das Projektteam aus Ursprung den Preis
in Prag entgegen zu nehmen.

Das Projekt wurde von Jugend innovativ, generation innovation,
Bildungsförderungsfonds für Gesundheit und Nachhaltige Entwicklung
und der Österreichische Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften
und Biotechnologie (ÖGMBT) unterstützt

Regierungen forcieren Innovation

Während Innovation traditionell eher von Unternehmern und Firmen gefördert wird, versuchen immer mehr Staaten den Bereich auf nationalem Level weiterzubringen. Zum einen müssen auf Gebieten wie Energie, Umwelt oder Gesundheit privater und öffentlicher Sektor zusammenarbeiten. Zum anderen funktioniert traditionelle Wirtschafts- und Entwicklungspolitik nicht optimal. Dabei handelt es sich bei Innovationspolitik um eine relativ neue Disziplin, die theoretisch noch kaum untermauert ist. Deshalb sollen „Innovationsplattformen“ gegründet werden, um die Entwicklung oranzutreiben. Im Hintergrund steht eine bedeutende Frage: Welche Rolle soll der Staat bei der Schaffung und Förderung von Industrie und Jobs in der heutigen hochtechnologischen, globalen Wirtschaft spielen? „Es geht darum, eine Agenda zu setzen und ein Portfolio von Qualitäten zu erstellen, wodurch sich Wirtschaft und Gesellschaft intelligenter und schneller weiterentwickeln können“, erklärt John Kao, ehemaliger Professor an der Harvard Business School, der eine Konferenz von Experten aus diversen Ländern organisierte,
um den gegenseitigen Austausch zu fördern. Verantwortliche aus Australien, Brasilien, Großbritannien, Chile, Kolumbien, Finnland, Indien, Norwegen und Singapur nahmen an dem Treffen in der Nähe von San Francisco teil.
Wir brauchen (noch) mehr InnovationSpirit!

Kostenloser Download der Juli-August-Ausgabe (4MB)

Förderprogramm für Existenzgründer

Das Bundesministerium für Forschung und Entwicklung bietet für Existenzgründungen aus der universitären Forschung und Wissenschaft das Förderprogramm EXIST an. Bewerber sind immer die Universitäten oder Gründernetzwerke, die in Zusammenarbeit mit ihren wissenschaftlichen Mitarbeitern einen entsprechenden Förderantrag stellen können. Ziel der Förderung ist der Aufbau einer selbständigen Existenz. Genaue Informationen liefert die Seite des Bundesministeriums unter www.exist.de. Gerade was die Finanzierungs-Frage anbelangt, wissen viele Existenzgründer gar nicht, wie sie an die ganze Sache herangehen sollen und welche Möglichkeiten der Finanzierung es gibt. Einige Banken vergeben zwar auch Kredite für Selbstständige, aber oft ist die Kreditvergabe an Bedingungen geknüpft, die die meisten Antragsteller nicht erfüllen. Kredite an Existenzgründer werden von Banken äußerst selten vergeben. Denn meist ist den Finanzhäusern das Risiko einfach zu hoch, dass die Geschäftsidee nicht den gewünschten Erfolg bringt – egal wie toll das Konzept ist, egal wie gut der Businessplan ausgearbeitet ist. Der Versuch, über das Förderprogramm EXIST Unterstützung zu bekommen, lohnt sich also auf alle Fälle.

Neben der finanziellen Förderung bietet das Programm EXIST einen großen Rahmen an verschiedenen Unterstützungsmaßnahmen an, von Seminaren bis hin zu Netzwerken. Gerade für junge Forscher ist es oft zu viel, wenn sie sich neben den fachlichen Eigenschaften ihres Projektes noch kaufmännische Kenntnisse aneignen sollen. Da es aber für den Aufbau eines Wirtschaftsbetriebes unerlässlich ist, wenigstens die Grundlagen von Buchhaltung über Kundenakquisition bis hin zum Finanzplan zu beherrschen, bietet EXIST eine gute Möglichkeit, alles konzentriert in Fachseminaren zu erlernen. Ein solches Consulting ist unverzichtbar, wenn man seine eigentlichen Aufgaben nicht vernachlässigen oder viel Geld für externe Beratung ausgeben will.

Um einen Businessplan und eine Geschäftsidee auf tragfähige Beine zu stellen, braucht man Partner. EXIST ermöglicht mit seiner Förderung, dass die Auswahl der geeigneten Partner gelingt und Kosten für ein professionelles Coaching übernommen werden. Natürlich sind verschiedene Bedingungen an eine Anschubfinanzierung geknüpft, so darf das Unternehmen z.B. noch nicht gegründet sein.

Die Einbindung einer Geschäftsgründung in den universitären Rahmen kann viele Vorteile bieten. Erstmal entfallen hohe Kosten für eine technische Ausstattung, da es oft möglich ist, die vorhandene Einrichtung der Universität zu nutzen. Natürlich rekrutieren sich hier oft auch die ersten Mitarbeiter. Man kennt seine Kollegen, kann einschätzen, wie zuverlässig und interessiert sie sind, für welche Aufgaben sie geeignet sind und mit welchen Kollegen sie harmonieren. Viele erfolgreiche Existenzgründer haben sich an der Universität kennengelernt und ein ganzes Leben mehr oder weniger eng zusammengearbeitet.

Für viele kleine und mittlere Unternehmen wäre eine Existenz nicht denkbar ohne die Kontakte, die ihnen an oder über die Universität zur Verfügung gestellt wurden. Das berühmte Vitamin B öffnet einem so manche Türen, die anderen Bewerbern verschlossen bleiben. Wer also die Möglichkeit hat, die Verbindungen zu nutzen und sich im Umfeld seiner Universität mit seiner Existenzgründung anzusiedeln, der sollte nicht lange nachdenken, sondern diese hervorragenden Bedingungen nutzen.

Wirtschaft hält (Innovations-) Kurs

In der Ausgabe Juni: Obwohl die Dynamik der Entwicklung der letzten Jahre gebrochen ist, bleibt die “Front Running Strategy” als wirtschaftspolitisches Ziel klar im Visier.

Die aktuelle Globalschätzung der Statistik Austria über F&E-Aufwendungen von 7,7 Milliarden Euro oder 2,73 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung ist trotz des prognostizierten leichten Rückgangs der betrieblichen F&E-Aufwendungen ein klares Signal für die strategische Ausrichtung der heimischen Unternehmen und der österreichischen Politik:

Gerade jetzt ist es wichtig, konsequent am Ziel einer hohen Innovationsleistung der Unternehmen festzuhalten, denn auch in einer Rezession werden Marktanteile gewonnen und verloren. Bei einer typischen Projektdauer von zwei bis drei Jahren muss man JETZT die Marktchancen der Zukunft sichern!

Wir brauchen (noch) mehr Innovation Spirit!

Kostenloser Download der Juni-Ausgabe (5MB)

Bionik/Biomimetics in Energy Systems

Master Studiengang

Der Internationale Master-Studiengang zum Thema „Bionik/Biomimetics in Energy Systems“ widmet sich erstmals in Europa dem Bereich der Energiebionik.
Die Energiebionik hat als Teildisziplin der Bionik die Untersuchung von Energiewandlung in lebenden Organismen für die Entwicklung ähnlicher technischer Systeme und Geräte zur Energiegewinnung zum Inhalt.
Die folgenden Fragestellungen sind daher im Master-Studiengang „Bionik/Biomimetics in Energy Systems“ unter anderem von aktueller relevanz: Wie funktionieren natürliche Energie-Systeme? Welche Energie-Konzepte verfolgt die Natur und wie regelt sie ihren Energiehaushalt? Welche zukünftige Technologien und Systeme lassen sich daraus für die Menschheit ableiten? Welche neuen technischen Energie-Systeme können Sie als zukünftige Energiebionikerin/als zukünftiger Energiebioniker aus diesen Erkenntnissen für die Menschheit entwickeln? Wie könnte eine solar – industrialisierte Welt einmal aussehen? Welche nach dem Vorbild der Natur gestaltete Energie-Zukunft ist denkbar und lässt sich in einer Solaren Bionik-Strategie für das „Energie-Schicksal“ zukünftiger Generationen definieren? Wenn Sie diese Themen und Fragestellungen interessieren, dann ist „Bionik/Biomimetics in Energy Systems“ an der Fachhochschule KÄRNTEN das richtige Masterprogramm für Sie!

BERUF & KARRIERE

Die Bionik ist eine Querschnittsdisziplin bei der gezielt Ingenieur- und Biologenkompetenzen zusammen geführt werden. So wird ihnen als zukünftiger Absolventin/als zukünftiger Absolvent ein Wissenspaket vermittelt welches es ihnen ermöglicht, sowohl fachrelevante als auch fachübergreifende, interdisziplinäre Fragestellung kreativ und innovativ zu durchdringen, um daraus neuartige Systeme, technische Produkte und Anwendungen zu entwickeln.

STUDIENINHALTE

Das angebotene breite Spektrum an Fächern ermöglicht ihnen als Studierende/Studierenden eine Lernumgebung, die sowohl wissenschaftsbezogen als auch praxisorientiert ist. Dabei wird unter anderem größter Wert auf eine stete Wechselwirkung zwischen theoretischer Grundlagenvermittlung und tätiger Forschung und Entwicklung gelegt.

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D.DI. Mag. Peter Piccottini,
Projektleiter Bionik, FH Kärnten
p.piccottini@fh-kaernten.at
www.fh-kaernten.at/biomimetics

Fachhochschule Kärnten
Villacher Straße 1
A-9800 Spittal an der Drau
T +43 (0)5 90500 -1147 F-1110

Störungsfaktor Innovation

Das Treffen von Entscheidungen und das Lösen von Problemen gehört unbestritten zu den Aufgaben des Managements. Im Bereich des Innovationsmanagements sind solche Entscheidungen mit in der Regel mit vielen Risiken verbunden. Immer wieder können wir feststellen, dass die Übertragung von Best Practices und  Erfahrungen nur teilweise bis gar nicht auf neue Lösungen anwendbar sind. Das ist oftmals der Grund der sog. „Innovationsflops“, die im Bereich der Industriegüter zwischen 25 und 40% schwankt, während sie auf Konsumgütermärkten noch höher sind (zwischen 35 – 60%).

Die Zahlen aus der Praxis zeigen, dass es keine „one size fits all“-Strategie im Bezug auf Innovationsprojekte gibt. Für jedes Unternehmen muss die aktuelle spezifische interne und externe Situation berücksichtigt werden, bei der organisatorische, strategische, unternehmenskulturelle und marktspezifische Faktoren zum Tragen kommen. Relevante Einflussgrößen, welche sich auf die Innovationsfähigkeit beziehen, werden in der Literatur zumeist über die traditionelle Erfolgsfaktorenforschung ermittelt. Die so gewonnenen Erfolgsfaktoren sind oftmals nicht auf andere Unternehmen übertragbar. Zudem reicht ihre Aussagekraft oft nicht aus, um komplexe Situationen angemessen beschreiben zu können.

Der Lösungsanbieter für Wissens- und Innovationsmanagementlösungen, Pumacy Technologies AG hat deshalb im Rahmen eines von der Europäischen Union kofinanzierten Forschungsprojekts den INNOPLEX-Ansatz (www.innoplex.eu) entwickelt, für den unterschiedliche Herausforderungen an das Innovationsmanagement untersucht wurden: (a) Analyse unternehmensspezifischer Einflussfaktoren für das Innovationsmanagement, (b) Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen diesen Faktoren und Identifikation der Störfaktoren sowie (c) Priorisierung von Innovationsfaktoren und Ableitung von Handlungsempfehlungen.

Die Ergebnisse des Projekts bestätigen, dass für die Innovationsfähigkeit nicht nur Erfolgsfaktoren, sondern auch Störfaktoren von Relevanz sind. Dies verdeutlicht, dass die Anzahl der unternehmensspezifischen Einflussfaktoren sehr hoch ist und ihre Wirkungsweisen qualitativ unterschiedlich sind. Die Komplexität, welche durch die Vielzahl von Einflussfaktoren entsteht und den gegenseitigen Wechselwirkungen untereinander, scheint unüberwindbar zu sein. In diesem Bereich führen uns unsere linearen Denkmuster, wie wir sie oft gebrauchen, an grundsätzliche Verständnisgrenzen. Um dieser Linearität vorzubeugen, wurde im Rahmen des INNOPLEX ein unternehmensinternes Werkzeug, der „Innovation Profiler“ entwickelt. Mit Hilfe dieses Instruments wird das Unternehmen auf das Innovationsverhalten, Innovationsinfrastruktur und Störfaktoren hin analysiert. Mit Anwendung von Methoden der sozialen Netzwerkanalyse wird die Relevanz und situationsspezifische Priorität der Faktoren identifiziert, um die Komplexität abzubilden und für die Priorisierung von Maßnahmen zu reduzieren.

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Abbildung 1: Funktionsweise des Innovation Profilers (Quelle: www.innoplex.eu)

Die Identifizierung der Faktoren, unabhängig, ob es sich um Erfolgs- oder Störfaktoren handelt, wird in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern durchgeführt. Die Aufgabe der Unternehmensanalyse hinsichtlich ihrer Innovationsfähigkeit besteht darin, die Stärken und Schwächen des Unternehmens aufzudecken. Das Ziel ist die Identifikation der Potentiale und ihre strategische Bewertung. Ausgehend von den Ergebnissen hat das Unternehmen verschiedene Entscheidungen bzgl. des Innovationsmanagements zu treffen, wie beispielsweise die Festlegung des Markteintrittszeitpunktes (sog. Timing-Strategien) oder der Beginn der Entwicklungsaktivitäten (Entwicklungs-Timing). Auf der operativen Ebene sind sowohl die personellen als auch die organisatorischen Störfaktoren zu evaluieren und zu überwinden. Diese innovationsfördernden und hemmenden Einflussfaktoren unterliegen, wie das Unternehmen selbst  und seine Umwelt einem ständigen Wandel. Deshalb sollte die Identifikation und Analyse interner und externer Einflüsse ein fester Bestandteil des Innovationsmanagements werden.

Der Einbezug von Störfaktoren im INNOPLEX-Ansatz schließt die Anwendung von Best Practices nicht aus. Vielmehr benötigen diese jedoch eine individualisierte Betrachtung, um auf das Unternehmen abgestimmte Lösung zu generieren, sowie den Einbezug von Störfaktoren, um ein robustes Innovationsmanagement zu entwickeln. Dabei sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass  eine kritische Begutachtung der Störfaktoren kontinuierlich durchgeführt werden sollte. Es geht dabei nicht primär um die Überwindung der Störfaktoren, sondern um ihre explizite Berücksichtigung im Innovationsprozess in Anbetracht der Komplexität der Aufgabe. Mit INNOPLEX wird es gezielt möglich, eben jene Störfaktoren zu identifizieren, die eine besonders prägnante Rolle im Unternehmen einnehmen. Schafft es das Unternehmen, angesichts begrenzter Ressourcen seine Prioritäten für das Innovationsmanagement richtig zu setzen, stellen sich meist erstaunliche Steigerungen seiner Innovationsfähigkeit ein.

Selma Borovac, Pumacy Technologies AG (www.pumacy.de)

Unfälle vermeiden durch neue Innovation bei Leitern

niveau-stehleiter-250pxLeitern mit erhöhter Standfestigkeit

In Österreich verunfallen ca. 500 Personen jährlich auf unterschiedlichsten Ausführungen von Leitern. In Deutschland werden den gewerblichen Berufsgenossenschaften jährlich mehr als 4.500 Unfälle mit Leitern gemeldet, das sind mehr als 50 % der gesamten Sturzunfälle. 95 % der Unfälle mit Leitern sind auf falsche Nutzung der Leiter und nur ca. 5 % auf defekte Leiterteile zurückzuführen.
Stürze im Zusammenhang mit der Benutzung von Leitern sind für das Unfallopfer besonders gefährlich, weil sie in aller Regel Knochenbrüche zur Folge haben; vielfach Fuß- oder Handgelenkbrüche, die zu dauerhaften Beeinträchtigungen des Gelenks und damit der Leistungsfähigkeit des Unfallopfers führen.
Leitern sind zweifellos notwendig, um von einer Arbeitsebene auf eine andere zu gelangen. Voraussetzung für die Sicherheit auf der Leiter ist zunächst natürlich, dass die Leiter mangelfrei und der Belastung gewachsen ist. Die Leiter sollte am unteren Ende über Gummifüße verfügen, die das Abrutschen auf glatten Flächen verhindern. Sie sollte möglichst auch über einen breiten Querholm am unteren Ende verfügen, zum Schutz gegen seitliches Umkippen. Besonders wichtig ist aber der Untergrund, auf den die Leiter gestellt wird: Er muss eben und ausreichend tragfähig sein. Genau hier setzt die Erfindung an, weil der Untergrund oft nicht eben ist oder sogar Stufen aufweist.
Eine Innovation die das Arbeiten auf Leitern wesentlich sicherer macht
Die Problematik des Untergrundes hat ein gewiefter Erfinder aus der Steiermark aufgegriffen und eine Lösung zum Patent angemeldet, mit der zahlreiche Unfälle pro Jahr vermieden werden können.

Die Entwicklung betrifft erstens eine Stehleiter in der die Füße auf Knopfdruck ausfahrbar sind. Im Inneren des Holmes befindet sich ein Hydrauliksystem das über die händische Bedienung angesteuert wird und auf jeden Untergrund angepaßt werden kann, sogar auf Treppenstufen kann die Leiter „eben“ aufgestellt werden.

Die zweite Entwicklung ist ein auf Anlegeleitern aufklemmbarer Zusatzholm. Dieser ist wiederum über Knopfdruck händisch bedienbar und ermöglicht ein Aus- oder Einfahren des Holmes. Das System kann sowohl für Alu- als auch auf Holzleitern verwendet werden und es kann an jede bestehende Leiter angebracht werden.

Beide Erfindungen, ob für Stehleiter oder Anlegeleiter, ermöglichen im Haushalt, auf der Baustelle oder in der Produktion somit ein sicheres Aufstellen der Leiter. Egal ob der Boden schräg, eben oder Stufen aufweist. Es wird mit dieser Erfindung daher fast immer möglich sein die Leiter „sicher“ aufzustellen.

Der hohe Bedienkomfort wird einerseits durch eine Tasterbedienung und andererseits durch eine genial einfach funktionierende Hydrauliklösung erreicht.

Für Handwerker, wie Maler und Anstreicher, Elektromonteure und andere Professionisten bietet die Erfindung maximale Flexibilität in Bezug auf die Beschaffenheit des Bodens, Zeitgewinn und was am wichtigsten ist eine beträchtliche Erhöhung der Arbeitssicherheit.

Ob die Erfindung durch Eigenfertigung oder Lizenzverkauf am Markt auf den Markt kommt ist noch offen. Jedenfalls soll die neue „Adaptionsfähige Leiter“ nächstes Jahr zuerst bei Professionisten im Markt eingeführt werden.

Hier gehts zur Innovationsbörse

Europäisches Know-How für OÖ

Unternehmen eröffnen sich im Zukunftsmarkt Life Sciences neue Perspektiven und Möglichkeiten. Gekennzeichnet von hoher Innovationskraft, verlangen Anwendungen von Life Sciences wie in den Bereichen der Medizin, Nanotechnologie, Umwelt, Prozesstechnologie, Lebensmittel, Materialien usw. jedoch nach fachspezifischem Know-how auf dem neuesten Stand.

Vorteile für oö. Unternehmen

„Das EU-Programm „Lebenslanges Lernen“ unterstützt hierbei den grenzüberschreitenden Wissenstransfer optimal. Oö. Unternehmen und Institutionen können hochqualifizierte Studierende, Graduierte oder Personen auf dem Arbeitsmarkt für ein Berufspraktikum gewinnen und von deren fach- bzw. länderspezifischem Know-how profitieren“, erklärt Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl, der Initiator der Life-Science Initiative OÖ, die Eckpunkte des Programms.

Die zeitliche Begrenzung – ein Praktikum dauert zwischen zwei Wochen und zwölf Monaten – erlaubt es, PraktikantInnen projektbezogen bzw. in Spitzenzeiten flexibel im Unternehmen einzusetzen. Die Möglichkeit, über PraktikantInnen neue Kontakte zu europäischen Unternehmen oder Universitäten zu schließen bzw. bestehende Kontakte zu vertiefen, besteht ebenfalls.

„Als Technologieunternehmen im Zukunftsfeld Life Sciences mit dem Schwerpunkt molekularbiologische Testsysteme für Infektionsdiagnostik sind wir bestrebt, Entwicklungen und Innovationen kontinuierlich voranzutreiben. Durch die Unterstützung von CATT konnten wir eine sehr engagierte Praktikantin aus Spanien unbürokratisch und mit geringem Aufwand für ein Jahr lang im Unternehmen integrieren“, zieht Mag. Florian Winner, Geschäftsführer der Lambda GmbH, ein positives Resümee.

Profitieren auch Sie von PraktikantInnen

Die CATT Innovation Management GmbH sucht – speziell auf das Anforderungsprofil des jeweiligen Unternehmens abgestimmt – geeignete PraktikantInnen, die über das EU-Programm „Lebenslanges Lernen“ gefördert werden. Die Höhe und Art der Bezahlung bleibt grundsätzlich dem Arbeitgeber überlassen. Eine Anstellung ist nach österreichischem Recht beispielsweise in Form eines PraktikantInnenvertrages möglich, wobei aufenthaltsrechtliche Hürden ausgeräumt sind. CATT steht in organisatorischen Belangen, wie der Unterkunftssuche, als Ansprechpartner zur Verfügung.

Für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte die MitarbeiterInnen von CATT (Tel.: 0732 / 9015-5420, www.catt.at)

Forschen ist Kunst

Europäische Forschungsnacht am 25. September in den Wiener Rinderhallen – Bilderwettbewerb

Der Bilderwettbewerb zur Europäischen Forschungsnacht
- Forschen ist Kunst, läuft ab sofort bis 31. August. Zu gewinnen
gibt es attraktive Preise in den Kategorien Kinder (Digitalkamera),
Jugendliche (iPod 32GB), Erwachsene (1.000 Euro), Profis (2.500 Euro)
und WissenschaftlerInnen (1.500 Euro).

Wettbewerb – Forschung und Innovation im Alltag

Der Taschenrechner auf dem Schreibtisch hat dem Notebook Platz
gemacht, moderne Impfstoffe machen die Reise an exotische Orte
sicherer. Waschmittel entfernen mit biotechnologisch hergestellten
Enzymen jeden Fleck: Forschung und technische Neuerungen verändern
unseren Alltag im Kleinen wie im Großen.

Welche technischen Errungenschaften erleichtern unser Leben?
Welche Forschungsergebnisse machen sie erst möglich? Was fällt Dir zu
diesem Thema ein?

Die Vienna Biocenter Forschungsnacht sucht die besten Fotos,
Zeichnungen, Malereien und Objekte, wie sich Forschung und Innovation
im Alltag auswirken und wahrgenommen werden.

Teilnahmeberechtigt sind alle interessierten Personen.

Wettbewerb – Forschungsnacht 2010

Die EU sucht das Poster zur Ankündigung der Europäischen
Forschungsnacht 2010. Teilnahmeberechtigt sind alle interessierten
Personen. Die Objekte werden von einer professionellen Jury bewertet.

Einreichungen bis 31. August

Teilnahmebedingungen und genaue Information unter
www.forschenistkunst.at/html_dt/wettbewerb.html
email: wettbewerb@forschenistkunst.at

Europäische Forschungsnacht

Wird seit 2005 durchgeführt um die Bedeutung der Forschung für die
Gesellschaft aufzuzeigen und junge Leute für den Beruf “ForscherIn”
zu interessieren.

Die European Researchers’ Night wird am 25.9.09 in ganz Europa mit
einem Budget von 3 Mio. Euro für etwa 24 Veranstaltungen abgehalten.
dialog<>gentechnik koordiniert den einzigen Beitrag für Österreich -
die Vienna Biocenter Forschungsnacht.

Vienna Biocenter

Der Campus Vienna Biocenter ist mit 1.400 WissenschaflterInnen und
StudentInnen aus über 40 Nationen Österreichs wichtigster
Forschungsstandort im Bereich Life-Sciences.

Universitäre und außeruniversitäre Institute, sowie private
Unternehmen forschen hier auf internationalem Niveau. Schwerpunkte
sind unter anderem die Erforschung von Krebserkrankungen, Stammzellen
und die Entwicklung von Impfstoffen.

dialog<>gentechnik

Der gemeinnützige Verein betreibt seit 10 Jahren
Wissenschaftskommunikation, um ForscherInnen und die Öffentlichkeit
zusammenzubringen, und die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen
Themen aus der Molekularbiologie zu fördern. dialog<>gentechnik
(www.dialog-gentechnik.at) betreibt das Vienna Open Lab
(www.viennaopenlab.at), das erste Mitmachlabor Österreichs, und führt
interessante Veranstaltungen und Projekte im Bereich der
Lebenswissenschaften durch.